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Avid-Produktion Lola rennt
Manni + Lola

Manni

Der Verlauf der Schnittarbeiten war ähnlich verblüffend, wie die Dauer, die die Arbeit gebraucht hat. Insgesamt vier Monate haben Mathilde Bonnefoy und Regisseur Tom Tykwer vor den Monitoren des Avid Film Composers verbracht, die gleiche Zeit, die die gesamte Projektentwicklung in Anspruch genommen hat. Der Ablauf des Schnittes stellt die herkömmliche Vorgehensweise in solchen Projekten in Frage. Zuerst schnitten die beiden einen dreiminütigen Trailer des Films, um sich so im Verlauf der folgenden Arbeit auf den Stil, den Rhythmus und die Atmosphäre beziehen zu können. Auch wenn die Arbeit an "Lola rennt" schon knapp ein Jahr zurückliegt, Mathilde Bonnefoy schwärmt noch immer von der konzentrierten und kompromißlosen Arbeit an ihrem Filmerstling. Der Regisseur und seine Cutterin haben ständig experimentiert und neue Erzählwege gesucht. Aber nicht nur die Arbeit war extrem, sondern auch der Umgang miteinander: "Wir haben viel gegessen, geplaudert, Lieblingsfilme nachgespielt und über unsere jeweiligen Lebenslagen reflektiert. Tom kam meistens mit Stunden Verspätung, halbtot vor
Erschöpfung von irgendwelchen weiteren Arbeitsexzessen. Sofort haben wir angefangen zu essen und uns gegenseitig unseren Tag erzählt. Das Schneiden ist dabei fast von allein passiert."weiter

Manni + Lola

Manni

Von Seiten des Postproduktionhauses war die Zusammenarbeit mit dem Team von "Lola rennt" ziemlich unspektakulär. Stefan Beckers, Geschäftsführer von timeline, Produktionsleiter, aber vor allem noch immer Cutter: "Die Arbeit war sehr cool. Es gab keine Katastrophen. Die beiden haben vier Monate vor sich hingearbeitet, das war es. Ich glaube, sie haben sehr harmonisch miteinander gearbeitet. Es gab ein paar Tests im Vorfelde, es ist ein schöner Film dabei herausgekommen und wir haben eine Menge Reputation gewonnen." Timeline ist aus einer Zusammenarbeit von Medienleuten aus den verschiedensten Sparten entstanden, vielleicht der Grund, warum sie "ihren" Produktionsfirmen soviel Input bieten können. Die Grundlage der Zusammenarbeit baut auf den Kernsatz, daß Maschinen jeder kaufen kann, der Kunde aber auch in allen technischen und organisatorischen Belangen gut betreut sein will. Wenn die Arbeit an "Lola rennt" ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit sein kann, versteht man, daß Kunden bei timeline willkommen sind und die Firma wirklich für sie da ist. Vielleicht wird so aus einem Auftraggeber- / Auftragnehmer-Verhältnis am Ende eine harmonische Begegnung, aus der ebensolche Filme herauskommen. Die Vita von timeline ist eng verbunden mit der fortschreitenden Digitalisierung in der Film- und Videoproduktion.weiter

 

 


timeline GmbH

 

Avid Media Composer 9000

Avid Media Illusion

ProTools System

 

Lola rennt

Der erfolgreichste deutsche Film des vergangenen Jahres - "Lola rennt", eine reibungslose Postproduktion am Avid Film Composer und ein furioses Kinodebüt der französischen Cutterin Mathilde Bonnefoy.

Die gebürtige Pariserin, die es 1991 nach Berlin verschlagen hat, hat mit dem Schnitt von "Lola rennt" nicht nur ihre Kinopremiere bestanden, sondern auch die Symbiose von Filmschnitt und Stilelementen des Musikvideos geschafft und damit ihren Teil zum Erfolg des 3 Mio. Mark Projektes beigetragen. Die Geschichte des Films ist so einfach, wie spannend. Sie spielt in Berlin in der Jetztzeit. Lola und Manni sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni hat sich in letzter Zeit in halbkriminelle Geschichten eingelassen und jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber. Doch es läuft alles schief. Er hat eine Geldübergabe völlig vermasselt, weil er auf der Flucht vor Fahrschein-kontrolleuren die Plastiktüte mit dem Geld in der U-Bahn liegengelassen hat - 100.000 Mark. In 20 Minuten will sein Boß das Geld abholen. Manni ist verzweifelt. Er weiß nicht, was er tun soll und ruft Lola an. 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. Da kommt Lola eine Idee und sie rennt...weiter

Lola... rennt

Lola kaempft sich durch

Ungewöhnlich ist auch der Weg, den Mathilde Bonnefoy gegangen ist, um schließlich ihr Talent für den Schnitt zu entdecken. Stationen als Verkäuferin bei Chanel, in diversen Kaufhäusern in Berlin und als Datenbank-Programmiererin haben sie schließlich in die Berliner timeline GmbH gespült. Dort hat sie über zwei Jahre als Studioassistentin gearbeitet und die digitale Film- und Videobearbeitung von Grund auf gelernt. Ein personeller Engpaß hat sie mit Tom Tykwer zusammengebracht. Als Assistenz im Avid-Schnitt von "Das Leben ist eine Baustelle " hat sie mit ihm den Trailer für den Film geschnitten und dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Im August 1997 hat sie dann den Schnitt von "Lola rennt" übernommen. Mathilde Bonnefoy arbeitet heute als freie Cutterin in Berlin, immer noch gern und viel für timeline. Natürlich ist der Erfolg von "Lola rennt" und insbesondere die Mitwirkung eines "Eigengewächses" aus dem Haus für die Macher von timeline ein gehöriger Grund, mächtig stolz auf das Projekt zu sein. Aber nicht umsonst gehört die Firma in Berlin zu denen, die in der Branche einen guten Namen haben. Das KnowHow im Umgang mit Avid-Systemen und dem gesamten, zum Teil sehr komplexen Produktionsverlauf in der Herstellung von Kinofilmen haben sie sich über die Jahre, in Zusammenarbeit mit Produktionensfirmen, Kopierwerken und anderen Partnern erarbeitet.weiter

Lola... rennt

Lola kaempft sich durch

Die timeline GmbH in Berlin wurde im April 1993 gegründet. Mittlerweile hat sie sich zu einem Full-Service-Produktionshaus für digitale Medienproduktionen entwickelt. Geschäftsführer der timeline GmbH sind der Filmeditor Stefan Beckers und der multimedia-Producer Martin Potthoff. Kerngeschäft ist die Postproduktion, die die Bereiche Editing, Sound Design und Visual Effects umfaßt. Timeline wickelt die komplette Postproduktion eines Film- oder Videoprojektes an Avid-Schnittplätzen und anderen Workstations ab. Drei Avidsysteme, ein Online Media Composer 9000, ein Film Composer und ein Offline Media Composer stehen dafür zur Verfügung. Timeline gehört zu den Avid-Pionieren, sie besaßen den zweiten Media Composer in Berlin und kauften damit den 100sten in Deutschland. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Media Illusion für Visual Effects, ein Pro Tools System für das Audiofinishing und verschiedene andere Systeme. Sieben feste oder „festfreie“ Mitarbeiter sind bei timeline beschäftigt. Die Referenzliste ist lang: jeweils mehrere Folgen von "Wolffs Revier", "Cobra 11-Die Autobahnpolizei", "Straßen von Berlin", verschiedene Videos für "Rammstein" und andere Künstler, dazu kommen Werbespots für "Sony", "Terre des hommes" und "SKL - Die Süddeutsche Klassenlotterie". Einen bleibenden Eindruck in der Medienlandschaft hat sicherlich auch das Schlingensief-Projekt "Talk 2000" hinterlassen. Die Entwicklung von timeline wird sich auch in Zukunft eng an den technischen Möglichkeiten in der visuellen Darstellung orientieren.
Die Multimedia-Abteilung gewinnt zunehmend an Bedeutung und damit auch die Verknüpfung verschiedenster medialer Formen.
"City.scope" ist eines dieser neuen Projekte. Ein Dokumentationssystem, das die städtebauliche Entwicklung an zwei besonderen Standorten in Berlin, dem Potsdamer Platz und am Spreebogen, sowohl im Internet, in interaktiven Ausstellungen, als auch in verschiedenen Zeitraffer-Filmen darstellt.

Kontakt:

timeline Gesellschaft für digitale Film- und Videobearbeitung mbH
Köthener Str. 44, 10963 Berlin
Stresemannstr. 128, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 25 40 23 40
Fax.: 030 - 261 33 85
mail@timeline.de
http://www.timeline.de


 

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