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Dank der Tatsache, daß die Avid-Programme auf standard Betriebssystemen (Mac, NT, SGI) laufen, eröffnet sich hierduch für den Anwender eine nahezu unendliche Palette an nützlichen Zusatzprogrammen (Utilities). Die hier aufgeführten Programme stellen eine kleine Auswahl der am häufigsten mit dem Avid Media Composer eingesetzen Macintosh-Shareware-Programme dar. Shareware bedeutet, daß Sie das Programm für kurze Zeit kostenlos ausprobieren dürfen. Wenn Sie es danach weiter verwenden möchten, sind Sie jedoch verpflichtet, die entsprechende Sharewaregebühr an den jeweiligen Hersteller zu entrichten. Da es sich hierbei nicht um Avid-Produkte handelt, kann Avid selbstverständlich keine Gewähr und keinen Support für die Programme geben. Bei weiteren Fragen lesen Sie bitte die jeweilige Anleitung. Sämtliche hier aufgeführte Programme finden Sie im Internet, in diversen Online-Diensten und natürlich in der Avid FirstClass Mailbox.
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Programme
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Beschreibung
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GRAFIKKONVERTER |
Konvertiert die gesamte Palette von Grafikformaten. |
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DROP-RENAME |
Bilder einer Sequenz umbennen. |
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VFW / VIDEO FOR WINDOWS (MAC) |
Konvertiert AVI-Filme in QuickTime-Filme und umgekehrt. |
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SPARKLE |
Konvertiert MPEG-Filme (MPEG-1 und -2) in QuickTime-Filme und umgekehrt. |
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SOUNDAPP |
Konvertiert die wichtigsten Audioformate. |
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FILE TYPER |
Ändert den Datei-TYPE auf PICT und den Datei-CREATOR auf GKON. |
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FILE BUDDY |
Ändert vom Datei-TYPE zum Datei-CREATOR so ziemlich alles und findet doppelte Dateien. |
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TECHTOOL |
Legt bequem die Schreibtischdatei neu an oder löscht das PRAM. |
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GURU |
"GUide to Ram Upgrades". Alles über RAM-Speicher und welcher wohin gehört. |
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MOVIEINFO PRO |
Zeigt (lediglich) die wichitgsten Parameter eines QuickTime-Filmes. |
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MEDIA CLEANER PRO |
Konvertiert und ändert nachträglich QuickTime-Filme (Größe, Bildrate, Cropping, Codec, Audio-Kodierung uvam.). |
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FLATTENMOOV |
Konvertiert QuickTime-Filme nachträglich zu "Cross-Platform" -Filmen. |
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Sollten Sie einmal in die Verlegenheit kommen, eine oder mehrere Grafiken in den Media Composer importieren zu wollen, die nicht im PICT-Format abgespeichert wurden, ist der Grafikkonverter genau das richtige Programm für Sie. Fast die gesamte Palette von Grafikformaten kann mit diesem Programm konvertiert werden. Und das nicht nur Bild für Bild sondern bei Bedarf auch automatisch mehrere Grafiken in einem Arbeitsgang. Bei der Konvertierung können gleichzeitig auch noch verschiedene Parameter (Bildgröße, Farbtiefe uvam.) verändert werden. Das gleiche geht natürlich auch in umgekehrter Richtung, wenn Sie aus dem Media Composer exportierte PICTs z. B. für eine Internetseite in das GIF, JPEG oder ein anderes Grafikformat umwandeln möchten. Hinweis: in der angekündigten Version 7.0 des Media Composer können die gängigsten Grafikformate auch direkt im- und exportiert werden.

Beim Import mehrerer PICT-Bilder als PICT-Sequenz muß der Name der einzelnen PICT-Bilder jeweils gleich sein und am Ende eine fortlaufende Nummer haben. Beipsiel: Bild.001, Bild.002, Bild.003 usw. Falls dies jedoch nicht der Fall ist, müssen sie alle Bilder per Hand umbenennen - oder Sie verwenden das Programm Drop-Rename. Sortieren Sie einfach Ihre PICTs in die richtige Reihenfolge und ziehen Sie diese anschließend auf das Programm Drop-Rename. Hier können Sie nun bestimmen, wie der einheitliche Name der Bilder lauten soll und daß die Bilder fortlaufend und mit führender Null numeriert werden sollen. Das war's!

Das Programm VfW erfüllt einen ähnlichen Zweck wie der o. g. Grafikkonverter, nur daß er AVI-Filme in QuickTime-Filme umwandelt, die dann in den Media Composer importiert werden können. Die Konvertierung funktioniert bei diesem Programm auch in umgekehrter Richtung, so daß exportierte QuickTime-Filme in das AVI-Format konvertiert werden können. Auch wenn es "Video for Windows" heißt, gibt es von diesem Programm auch eine Macintosh-Version.

Sparkle ist genau wie VfW ein Programm, das QuickTime-Filme konvertieren kann. Jedoch wandelt es nicht AVI- sondern MPEG-Filme (MPEG-1 und -2) in QuickTime-Filme. Die umgekehrte Richtung von QuickTime nach MPEG-1 ist ebenfalls möglich. Zwei Dinge gilt es hierbei jedoch zu beachten: zum einen kann Sparkle keine MPEG- bzw. QuickTime-Audio-Daten konvertieren, zum anderen kann die Konvertierung je nach Inhalt und Länge des Filmes sowie nach gewählter Kodierung selbst auf einem PowerMac 9600 extrem lange dauern. Für vereinzelte MPEG-Projekte kann Sparkle jedoch recht nützlich sein. Wer wiederum ein Avid MCXpress System für Windows NT sein Eigen nennt, hat hier gewisse Vorteile, da man aus diesem System ohne ein Zusatzprogramm direkt MPEG-Filme exportieren kann.

Abgesehen von Konvertierungsprogrammen für Grafiken und Filme gibt es natürlich auch auf der Audio-Seite ein Pendant, welches sich SoundApp nennt. Die wichtigsten Audioformate, die SoundApp wiedergeben und konvertieren kann, sind WAV, AU, QuickTime, AIFF und SoundDesigner II.

Vielleicht kennen Sie folgendes Szenario: Sie haben auf einem PC oder einem SGI-Rechner eine PICT-Grafik erstellt, die der Media Composer jedoch beim PICT-Import gar nicht in seinem Auswahlfenster anzeigt. Die Ursache: jede Macintosh-Datei enthält eine Information, welche Art von Datei sie ist (z. B. TEXT oder PICT) und von welchem Programm sie erstellt worden ist (z. B. Grafikkonverter / GKON). Die Datei-Art wird als TYPE, das zugehörige Programm als CREATOR bezeichnet. Kommt die Datei jedoch nicht von einem Macintosh-Rechner, so fehlt diese Information und der Media Composer kann die Datei wie in o. g. Beispiel geschildert nicht als PICT-Datei erkennen. Vorübergehende Lösung: man hält die Alt-Taste gedrückt während man im Media Composer in das File-Menü geht und den Menüpunkt "Import" anwählt. Jetzt werden alle Dateien angezeigt, also auch solche, die überhaupt keine PICT-Dateien sind. Optimale Lösung: mit Hilfe des File Typer Programms ändert man den Datei-TYPE auf PICT und den Datei-CREATOR auf GKON.

Wie findet man doppelte MediaFiles? Nunja, zum Beispiel mit Hilfe von File Buddy. Dieses Programm kann unter anderem sämtliche Dateien daraufhin überprüfen, ob sie in bestimmten Parametern wie beipsielsweise Erstellungsdatum und Dateigröße identisch sind. Somit lassen sich Duplikate recht elegant ausfindig machen, um sie anschließend bei Bedarf in den Papierkorb zu befördern.

Wer kennt sie nicht, die Lieblingsworte der Support-Hotline: Schreibtischdatei und PRAM-Zap. Wer bereits die entsprechende Fingerübung zur Regeneration der beiden hinter sich hat, wird das Programm TechTool zu schätzen wissen: ein paar Mausklicks und die Schreibtischdatei wird neu angelegt bzw. das PRAM zurückgesetzt. Wer jedoch mit beiden Begriffen nichts anfangen kann, sollte bitte im eigenen Interesse das TechTool nicht oder nur unter Anleitung eines Support-Mitarbeiters verwenden.

Bei diesem Programm handelt es sich weniger um eine Anleitung zur Meditation als vielmehr um einen "GUide to Ram Upgrades". Möchten Sie also wissen, mit welcher Art von RAM-Speicher Ihr Macintosh-Rechner bestückt ist, reicht ein kurzer Blick in die GURU-Liste. Als kleines Schmankerl bietet GURU darüber hinaus noch die Möglichkeit, die eingebauten RAMs zu testen, wobei leider nicht alle RAM-Fehler erkannt werden können.

Wer sich lediglich die wichtigsten Parameter, wie beispielsweise die Datenrate eines QuickTime-Filmes ansehen möchte, um die Ursache für eine ruckelnde Wiedergabe zu ermitteln, für den ist MovieInfo Pro genau das richtige. Ist die Datenrate tatsächlich zu hoch, kann das Programm jedoch nicht weiterhelfen. Stattdessen muß der Film von neuem, mit veränderten Parametern exportiert werden.

Das gleiche wie mit flattenMooV und noch viel mehr können Sie mit Movie Cleaner Lite bzw. mit der nicht als Shareware verfügbaren Vollversion Media Cleaner Pro erreichen. Der Schwerpunkt des Movie Cleaners liegt in der Änderung verschiedener QuickTime-Paramter, wie Größe, Codec, Bildrate, Cropping, Audio-Kodierung uvam.

Wenn Sie schon einmal versucht haben, einen QuickTime-Film auf einem PC wiederzugeben, könnte es sein, daß dies trotz installiertem QuickTime für Windows nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Der Grund hierfür dürfte darin liegen, daß der QuickTime-Film nicht als sogenannter "Cross Platform"-Film abgespeichert wurde. Diesen Parameter können Sie seit der Media Composer Version 6.5 direkt beim QuickTime-Export anwählen. Falls diese Option jedoch beim Export vergessen wurde, können Sie den QuickTime-Film mit Hilfe von flattenMooV auch nachträglich noch zu einem "Cross Platform"-Film konvertieren. |
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